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Iris Leisenheimer im handwerk.magazin

"Unternehmerfrauen im Handwerk"

Auszug aus dem Beitrag im handwerk.magazin vom 23.05.2018:

IRIS LEISENHEIMER

Seit 16 Jahren leitet Iris Leisenheimer bereits den kaufmännischen Bereich der Malerwerkstätte Leisenheimer in Windesheim, Rheinland-Pfalz. Der Betrieb beschäftigt heute 18 Mitarbeiter, davon sieben Frauen. „Ich habe wirklich darum gekämpft, dass die Kunden mich als Managerin des Unternehmens wahrnehmen“, räumt Iris Leisenheimer, 54 Jahre alt, ein. Sie sieht heute Qualifizierung und ständige Weiterbildung „als Schlüssel für ein gutes Standing gegenüber unseren Kunden“.

Wie Corinna Rayhle und Christine Gruber heiratete auch die Diplomingenieurin für Ernährungstechnik in einen Handwerksbetrieb ein. Auch sie hatte ihren Abschluss in der Tasche und verdiente damals gutes Geld in einem Küchenstudio. Als ihr Mann Holger Leisenheimer den Betrieb übernahm, war ihm wichtig, dass seine Frau mit einsteigt. Sein Argument: „Einen Handwerksbetrieb führen, geht nur gemeinsam.“

EIN MINIJOB KOMMT FÜR UNTERNEHMERFRAUEN NICHT IN FRAGE
Die Doppelspitze machte Sinn: Holger Leisenheimer übernahm den Traditionsbetrieb in vierter Generation, Iris Leisenheimer brachte das Grundstück und das Gebäude in die Geschäftsbeziehung ein. Als Mutter von zwei Töchtern legte die Unternehmerfrau aber Wert auf eine sozialversicherungspflichtige Anstellung im Betrieb. „Ein Minijob kam nicht infrage. Mit zwei kleinen Kindern muss die finanzielle Absicherung stimmen“, betont Iris Leisenheimer. Um mehr Sicherheit in der kaufmännischen Praxis zu bekommen, absolvierte sie die Weiterbildung zum Betriebswirt im Handwerk und nahm im Laufe der Zeit zahlreiche Fortbildungen von Lieferanten, der Handwerkskammer und den Unternehmerfrauen wahr. Wobei die Weiterbildungen nicht nur ihr Selbstbewusstsein stärken. Die Unternehmerfrau sieht sie auch als wichtigen „Ausgleich zu Betriebsalltag und Familie“.

ENGAGEMENT "ALS ATTRAKTIVER ARBEITGEBER 2017" DURCH DAS LAND RHEINLAND-PFALZ AUSGEZEICHNET
Stolz ist Iris Leisenheimer auf die Auszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz „als attraktiver Arbeitgeber 2017“. Hier punktete die Malerwerkstätte Leisenheimer mit ihrem betrieblichen Gesundheitsmanagement für die Mitarbeiter, der Förderung weiblicher Azubis seit 30 Jahren und einer betrieblichen Altersvorsorge für alle Mitarbeiter.

Ihre Entscheidung für das Handwerk hat Iris Leisenheimer nie bereut: „Selbstständig zu arbeiten und zu entscheiden, macht mir Spaß. Außerdem hat mich die Arbeit immer motiviert und mir im Laufe der Zeit auch viel Selbstbewusstsein gegeben.“

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