Holger & Iris

„Die reinsten und gedankenreichsten Geister sind die, die Farbe am meisten lieben.“
John Ruskin

 

Das Spiel mit Farben

Das Markenzeichen der Malerwerkstätte Leisenheimer ist gelebter Farbreichtum und Kreativität.
Kommt man frühmorgens auf den Betriebshof in Windesheim, stehen dort die blank geputzten Firmenfahrzeuge wie zum Regenbogen aufgereiht; jedes leuchtet in einer anderen Farbe.
Dass die Malerwerkstätte auf die unbeschwerte Vielfalt des Kolorits zählt, davon zeugen auch Wände und Böden der Malerwerkstätte. Sie sind ein farbenfrohes Zeugnis qualifizierten Malerhandwerks im stilvollen Umgang mit Farbe - ohne Effekthascherei, geschmackvoll und bewusst in Szene gesetzt.

Es liegt wohl in den Genen, denn der Malerbetrieb Leisenheimer besteht heute in der 4. Generation. Zwar haben sich mit der Zeit die Arbeitstechniken und die Qualität der Materialien gewandelt, doch die Leidenschaft der Leisenheimers für dieses Gewerk ist unverändert groß.

Ihrem Unternehmen haben sich beide, Iris und Holger Leisenheimer, mit Leib und Seele verschrieben. Gemeinsam stehen sie dahinter und leben es jeden Tag.
Man sieht es in jedem Winkel des Betriebes und spürt es im Gespräch: sowohl ihre Begeisterung für die Arbeit als auch ihre Aufmerksamkeit gegenüber Kunden und Mitarbeitern.

Sie haben daraus ein erstklassiges Unternehmenskonzept entwickelt. Oberste Priorität haben die Wünsche des Kunden. Gleichzeitig gelingt ihnen der Balanceakt eines ganzheitlichen Miteinanders von Kunde, Mitarbeiter und Arbeitgeber. Hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach, wenn man das Unternehmer-Ehepaar erlebt.

Der Urgroßvater legte den Grundstein

Urgroßvater Valentin Leisenheimer meldete erstmals ein Malergewerbe im Sommer 1909 in Gensingen an und legte damit den Grundstein für ein Traditionsunternehmen, das heute in der vierten Generation geführt wird.
Als Erster seiner Branche setzte er auf eine neue Firmenphilosophie. Er übernahm Verantwortung für Kunden und Mitarbeiter. Das sicherte ihm Kundentreue und Zufriedenheit auf allen Seiten.
Diese Tradition führten der Opa und Vater von Holger Leisenheimer erfolgreich fort.
Holger Leisenheimer wurde 1962 geboren, absolvierte die Schule mit Abitur und machte eine Malerausbildung.
Sechs Jahre später drückte er erneut die Schulbank. Diesmal an der Badischen Malerfachschule in Lahr, Schwarzwald für eine Meister- und Technikerausbildung.
1991 legte er die Meisterprüfung zum „Maler und Lackierer“ ab und stieg für die nächsten zehn Jahre als Meister in den Betrieb des Vaters ein. 2001 übernahm er schließlich die Firma.

Tradition und Moderne

Seine Frau Iris Leisenheimer, Jahrgang 1963, kommt ebenfalls aus einer Handwerksfamilie und lernte früh von ihren Eltern, was es heißt, einen Betrieb und Mitarbeiter zu führen. Ihr Vater betrieb ein Sägewerk in Windesheim mit 20 Angestellten. Nach dessen Tod durch einen Arbeitsunfall stand sie plötzlich vor der Frage, wie es mit dem Sägewerk weitergehen sollte. Als junge Frau hatte sie aber ganz andere Pläne; sie wollte studieren.
Iris beendete die Schule, lernte anschließend Hauswirtschafterin und machte ihr „Fachabitur Sozialwesen“ in Bingen. Daran schloss sie ein Studium zum Diplomingenieur für Ernährungs-und Haushaltstechnik an, mit dem Schwerpunkt Gerätetechnik, das sie 1989 erfolgreich abschloss.
Ihre Karriere war im Fluss: Für die nächsten acht Jahre war sie stellvertretende Leiterin des Küchenstudios Schwaab in Ingelheim.

Das Malerhandwerk wird weiblich

Holger und Iris Leisenheimer sind seit Teenagertagen eng befreundet.
Doch jeder muss seinen eigenen Weg ins Leben finden und sie verloren sich für einige Jahre wieder aus den Augen.
Als jeder seine Bahnen geordnet hatte, war wieder Platz für Gedanken an einen Menschen, der den weiteren Lebensweg vielleicht mitgehen will.
Holger Leisenheimer meldete sich mit einem langen Brief bei Iris zurück.
Der Inhalt muss so romantisch und tief gehend gewesen sein, dass er ihrer Liebe bis heute Kraft gibt.
Denn seitdem sind sie unzertrennlich und feiern 2016 ihre Silberhochzeit.
Aber vor allem stehen sie für eine Partnerschaft, die man so in Familienunternehmen nur selten sieht. Seit 1983 gilt die „Leisenheimer Die Malerwerkstätte“ als Emanzipationsvorreiter. Als einer der ersten Handwerkerbetriebe bilden sie weibliche Mitarbeiter aus, die anschließend auf eine feste Stelle zählen können.
Der außerordentlich hohe Anteil an weiblichen Mitarbeitern bei Leisenheimer hat sich bis heute bewährt und gehalten. Die originelle Kombination männlicher und weiblicher Mitarbeiter auf der Baustelle lässt es während der Arbeit angenehm knistern und spornt die Kollegen zu kreativen Höchstleistungen an.

Verantwortung für „eigene“ Projekte

Jeder Angestellte wird von den Leisenheimers entsprechend seinen besonderen Fähigkeiten gefördert. Der Vorteil für Kunden liegt klar auf der Hand: Sie können sich auf die Kompetenz und Zuverlässigkeit der Kollegen verlassen, auch wenn der Chef nicht vor Ort ist.
Iris und Holger Leisenheimer nutzen das ebenfalls auf der Management-Ebene. Sie pflegen ein effektives Teamwork, bei dem jeder sein klar umrissenes Arbeitsgebiet hat, das vom Partner akzeptiert und wertgeschätzt wird. Holger Leisenheimer ist für Kunden und Mitarbeiter Ansprechpartner auf der Baustelle. Iris Leisenheimer hat die kaufmännische Leitung in der Hand und hält ihm im Büro den Rücken frei. Dazu hat sie 1999 neben der Betreuung ihrer Kinder eine zweijährige Ausbildung zur Betriebswirtin des Handwerks gemacht und erfolgreich abgeschlossen.

Ihre Kompetenzen ergänzen sich harmonisch wie ein gut geöltes Uhrwerk.
Iris Leisenheimer führt zum Beispiel die Erstkundengespräche, in denen sie kompetent Fachauskunft gibt und Beratungstermine für Ihren Mann vereinbart, die verbindlich für alle Seiten sind.
Beiden ist es wichtig, dass sich die Kunden vom ersten Augenblick an bei ihnen in zuverlässigen Händen wissen.

Wertschätzung eines jeden Mitarbeiters

Wer bei Leisenheimer Die Malerwerkstätte angestellt ist, hat einen Arbeitgeber gewonnen, der um den Wert seiner Mitarbeiter weiß und ihn hochhält.
Das Angebot an Zuwendungen und Gesundheitsmaßnahmen lässt bei den Angestellten kaum Wünsche offen. Angefangen bei der Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung, familiengerechte Urlaubsplanung, Beschäftigung von Familienangehörigen bis zu gemeinsamen Aktivitäten auch mit den Familien der Angestellten sowie eine betriebliche Altersvorsorge.

Für die Gesundheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz lässt sich Iris Leisenheimer immer wieder etwas einfallen. Seit 2006 ist sie Mitglied im audit berufundfamilie, zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Um alle zwei Jahre das begehrte Zertifikat zu erhalten, unternimmt der Betrieb große Anstrengungen im Sinne der Mitarbeiter. Die Kollegen genießen zum Beispiel jede Woche 1 Stunde Rückenschule unter Anleitung einer qualifizierten Krankengymnastin. Eine von der Firma bezahlte Pflichtveranstaltung für jeden Angestellten.
Ferner wurde ein Rücken schonender Auswaschplatz für Pinsel installiert und Arbeitsmittel bereitgestellt, die den Rücken bei Routinearbeiten entlasten, wie die Sackkarre zum Transport schwerer Lasten.
Bei den wöchentlichen Teambesprechungen kommt dann alles aufs Tapet, was die Kollegen auf dem Herzen haben.

Leisenheimers haben erkannt: Die Gesundheit und Zufriedenheit im Job sind die besten Voraussetzungen für Loyalität und Flexibilität der Mitarbeiter.

Fortbildung und Engagement für die nächste Generation

Ob Lehrling, Geselle oder Chef: Wer im Wettbewerb vorne sein will, kommt ohne Weiterbildung nicht aus.
An der Heldenwand im Vorraum zum Büro belegen Dutzende Urkunden und Zeugnisse die fachliche Vielseitigkeit der Malerwerkstätte Leisenheimer.
Um nur einige zu nennen, über die der Laie nur staunen kann: Dachgeschossausbau, Trockenbau, Wärmedämmung, Stucksäulentechnik und vieles mehr.

Sich schon frühzeitig um den Fachnachwuchs zu kümmern, ist Holger Leisenheimer eine Herzensangelegenheit. Seit 17 Jahren ist er ehrenamtlicher Vorsitzender der Prüfungskommission der Maler- und Lackiergesellen. Des Weiteren engagiert er sich seit 15 Jahren in der Aus- und Weiterbildung im Handwerk als zugelassener „Ausbilder für Restaurator im Maler- und Lackierhandwerk“.
Der Betrieb belegte 2012 den 2. Platz bei „Gesunde Betriebe in der Region Mittelrhein“ und erhielt
2012 die Urkunde für familienbewusste Personalpolitik „Erfolgsfaktor Familie 2012“.
2013 wurden sie als familienorientiertes Unternehmen mit der Urkunde für „Gesundes Unternehmen RLP“ ausgezeichnet und verteidigten 2012 das Zertifikat „audit berufundfamilie“.

Wer sich ein eigenes Bild über Leisenheimer Die Malerwerkstätte machen will, dem sei ein persönlicher Termin in Windesheim ans Herz gelegt.
Besonders Unentschlossene, die Beratung für Tapeten, Farben, Boden- und Wandgestaltung brauchen oder frische Ideen suchen, ist hier an der richtigen Stelle. Lassen Sie sich inspirieren von Leisenheimers Fantasie und Gestaltungsvielfalt aus 1001 Farbnuance.
Allein das wird zum Erlebnis und die Herzlichkeit des Unternehmer-Ehepaares Leisenheimer sowieso.

Kurzporträt Leisenheimer

Spezialität: ganzheitliche Raum- und Fassadengestaltung, exklusive Oberflächentechnik, energetische Sanierungen, Denkmalpflege und Restaurierung, Sanierung von Wasserschäden
Intention: stark kundenorientierte Arbeitsweise
Oberstes Gebot: Pünktlichkeit, Qualität, Zusagen einhalten, Sauberkeit am Arbeitsplatz, freundliche Atmosphäre vor Ort, telefonischer Kontakt ist stets konzentriert und ganz auf den Kunden ausgerichtet